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  • Amelie Meisinger

"OM" - der Klang der uns alle verbindet. Warum wir dieses Mantra singen...

Häufig wird das "OM" zu Beginn oder Ende einer Yogastunde gesungen. Warum macht man das eigentlich und was bedeutet "OM"?

"OM" ist ein Mantra, welches Vibrationen erzeugt und dich dadurch von äußeren Einflüssen schützt. Es erlaubt dir deinen Geist zur Ruhe zu bringen und zu fokussieren.

Es ist dabei wissenschaftlich belegt, dass jegliche Materie, alles was du sehen und anfassen kannst, aus Energie besteht. Und Energie ensteht durch Bewegung, durch Vibration.

Und Vibration entsteht durch Klang. "OM" ist demnach keiner Religion, sondern der Wissenschaft des Klanges zuzuordnen.


Jeden von uns umgibt eine Aura, welche vom eigenen Geisteszustand abhängt. Dadurch können wir unbewusst Einfluss auf Menschen um uns herum ausüben bzw. uns auch selbst beeinflussen lassen. Sprich, wenn du glücklich oder traurig bist wirkt sich dies auf die Menschen um dich herum aus.

Die Schwingungen beim Singen des Mantra "OM" schützen unseren Geist vor externen Einflüssen. Der Schlüssel zur Glückseligkeit sollte nicht in die Hände anderer gegeben werden.


Durch das gemeinsame Singen des "OM" ensteht aber auch eine Verbindung mit allem Leben um dich herum. Die Schwingungen eines jeden treten in Kontakt mit der Aura des Anderen und wir bringen die Energie aller zusammen. Wir erschaffen eine Einheit. Und darum geht es im Yoga, sich zu verbinden mit den Menschen um uns herum.

Wie kann "OM" praktiziert werden:


"OM" bildet sich aus den Klängen A, U und M und ist eine Art universelle und allumfassende Silbe. Beim Singen dieser Silben, sind die Schwingungen zunächst in der Kehle (A), dann an den Lippen (U) und zuletzt am Mund (M) zu spüren.


Zieht man das "O" in die Länge, wirkt sich dies auf das sympatische Nervensystem und somit energetisch positiv auf unseren Körper und Geist aus.

Betont man allerdings das "M" beruhigt uns dies über das parasympathische Nervensystem.

So kann "OM" beispielsweise zum Beginn einer Yogastunde genutzt werden, um den Energiefluss zu steigern oder am Ende des Tages, um den Körper und Geist auf den ruhigen Teil des Tages vorzubereiten.


Ich selbst habe jahrelang kein "OM" in meinen Yogastunden praktiziert. Ich hatte die Befürchtung, dass das Singen vielen Übenden zu spirituell ist und gleichzeitig die Angst, dann alleine vor der Gruppe zu "chanten".

In meiner letzten Yogalehrer-Ausbildung habe ich allerdings die Magie dieses Mantras wieder entdeckt und viel über die Hintergründe und Philosophie dazugelernt. Gerne möchte ich dieses Wissen mit euch teilen und vielleicht den einen oder anderen doch von der Wirkung dieses Klanges überzeugen.


Macht euch auf das eine oder andere "OM" in meinen Stunden gefasst ;)....


Namaste,

eure Amelie


#Om #Mantra

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